Veranstaltungshinweis: Online-Vortragsreihe „Zellulare Energiesysteme“ (1/5) des VDE Bayern
Thema: Prosumer
06.02.2024 17:00 Uhr – 19:00 Uhr, kostenfreie Teilnahme
Die Energiewende generiert neue Anforderungen an die Gestaltung des Energiesystems durch dezentrale und CO2-arme Energieerzeugung. Die Transformation des Energiesystems in Richtung dieser dezentralen, erneuerbaren Ressourcen und die Intensivierung der Sektorenkopplung hin zu elektrischen Lösungen erfordern geeignete Maßnahmen auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Das zellulare Energiesystem bzw. der zellulare Ansatz ist ein Organisationsmodell, mit dem diese Anforderungen an eine zukünftige Energieversorgung gelöst werden können.
Mit dem zellularen Ansatz wird aufgezeigt, wie die vorhandene Netzstruktur optimal genutzt und an die neuen Anforderungen angepasst werden kann. Damit gelingt der Umbau in eine dezentrale, regenerative und wirtschaftliche Energieversorgung, mit der die Versorgungssicherheit noch weiter gesteigert werden kann.
In unserer fünfteiligen Vortragsreihe stellen wir Ihnen sowohl die Theorie der zelluären Energieversorgung vor als auch praktische Themen dazu: In den vier ersten Online-Veranstaltungen beleuchten wir einzelne Aspekte der unterschiedlichen Formen und Größen von Energiezellen, deren praktische Umsetzung und Vorteile für den Nutzer/Prosumer.
In der fünften Online-Veranstaltung zeigen wir schließlich die schrittweise Transformation unseres bestehenden Systems in ein zellulares Energiesystem und das Zusammenspiel von Energiezellen und Zellclustern in einem leistungsstarken, resilienten und sichern Energienetz der Zukunft. Im zellularen Energiesystem zeigen wir auf, wie der Informationsfluss wieder mit dem Energiefluss durch die zellulare Struktur verbunden wird und damit eine optimale Nutzung aller vorhandenen Ressourcen ermöglicht.
Programm:
- Begrüßung
- Einleitung: Was ist ein Prosumer/Energiezelle?
- Planung eines Energiekonzepts für ein Prosumer-Haus
- Praxisbeispiel 1: Klassischer Privathaushalt, der sich langsam zum Prosumer entwickelt.
- Praxisbeispiel 2
- Diskussionsrunde
Unser Ziel ist, Sie zur Nachahmung zu animieren. Die Themen unserer Vortragsreihe bauen konzeptionell aufeinander auf, sind aber auch unabhängig voneinander nutzbar und verständlich.
Die weiteren Termine und Themen sind:
- 2. Termin, Industrie im ZES: 20.02.2024
- 3. Termin, Quartiere: 05.03.2024
- 4. Termin, City District / Kommunen / Stadtwerke: 19.03.2024
- 5. Termin, Zellulares Energiesystem: 09.04.2024
jeweils 17:00 – 19:00 Uhr
Die Anmeldung, sowie weitere Informationen zu dieser und den weiteren Veranstaltungen dieser Online-Vortragsreihe finden Sie hier:
https://www.vde-bayern.de/de/veranstaltungen/veranstaltungsdetailseite?id=22471&type=vde%7Cvdb#
Der VDE-Fachbeitrag „Zellulares Energiesystem“ veröffentlicht:
Der Arbeitskreis „Energieversorgung 4.0“ im ETG/ITG-Gemeinschaftsfachaussc
Lesen Sie selbst, wie die Weiterentwicklung unserer Energienetze spartenübergreifend gelingen kann. Den Artikel finden Sie hier: https://www.vde.com/resource/blob/1884494/98f96973fcdba70777654d0f40c179e5/studie—zellulares-energiesystem-data.pdf
Workshop „IEC 61850 und CIM: Durchgängige
Automatisierung im Netz der Zukunft“ am 11.04.2019
VDE-Forum „Zellulares Energiesystem“ am 18. und 19. Februar 2019 in Kassel, Bad Wilhelmshöhe
Nach der erfolgreichen Erstveranstaltung „Der zellulare Ansatz“ im Januar 2018 in Nürnberg nimmt die Folgeveranstaltung technische Rahmenbedingungen in den Blick. Dabei steht im Vordergrund, den Teilnehmern aufzuzeigen, wie aus derzeit unabhängig voneinander betriebenen Energiesystemen
und Infrastrukturen – Erdgasnetze, Wärmenetze, el. Übertragungs- und Verteilnetze, Ladeinfrastrukturen für eMobilität, etc. – durch geordnete Bildung und Einbettung zellularer Strukturen ein effizientes Energiesystem erwachsen wird. Im zellular geprägten Energiesystem wird dabei die physikalische
Balance zwischen Energieangebot und -nachfrage soweit wie möglich bereits auf regionaler, lokaler Ebene
hergestellt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien kann zügig vorangetrieben werden. Der primär zellulare Ausgleich unterstützt die Stabilität und Effizienz in den elektrischen Verteil- und Übertragungsnetzen, in Gasnetzen und der Wärmeversorgung.
Melden Sie sich an unter folgendem Link: Veranstaltungsseite VDE-Forum „Zellulares Energiesystem“
Vortrag Gasprognosetemperatur
Herr Dipl.- Ing. Gerhard Jost hat am 06. Juni 2018 im Rahmen des Praxisforum Energie der Kisters AG in Potsdam einen Vortrag zum Thema „Verbesserung der SLP-Allokation durch Verwendung der Gasprognosetemperatur“ gehalten. Die Gasprognosetemperatur berücksichtigt weitere Einflussgrößen neben der Tagesmitteltemperatur wie Luftfeuchtigkeit und Sonnenscheindauer, um eine bessere Gasallokation zu ermöglichen und damit den Regelleistungsbedarf weiter zu senken. Die Methode wurde in einem Forschungsprojekt des BDEW zusammen mit dem DWD entwickelt und hat jetzt Eingang in die Kooperationsvereinbarung X (KOV X) gefunden. Die Wetterdienstleister fangen jetzt an, diese Prognose für die Netzbetreiber anzubieten. Erste Ergebnisse lassen eine Reduzierung der Netzkontoabweichung um 30% erwarten. Für weitere Informationen sprechen Sie uns an. Kontakt

CIM-Workshop am 19.10.2017
Gerhard Jost zum Fachexperten Strom und Gas berufen
Das Konformitätsbewertungsprogramm der Bundesnetzagentur zur Zertifizierung von Informationssicherheitsmanagementsystemen nach dem IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur fordert eine Unterstützung der Zertifizierungsauditoren durch Fachexperten, die mit ihrer Berufserfahrung in der Energieversorgung die Zertifizierungsauditoren unterstützen. Herr Gerhard Jost ist von einem Zertifizierungsunternehmen Anfang 2017 zum Fachexperten Strom und Gas berufen worden und unterstützt seither die Zertifizierungsaudits von ISMS nach IT-Sicherheitskatalog bei Netzbetreibern.Gerhard Jost ist Auditor ISO/IEC 27001
Nach einer von der IRCA zertifizierten fünftägigen Schulung und einer erfolgreich abgelegten Prüfung bei der isits International School of IT Security AG in Bochum wurde Herrn Gerhard Jost vom TÜV Rheinland bereits im Sommer 2016 nebenstehendes Zertifikat überreicht. Er ist damit berechtigt, Audits von Informationssicherheitsmanagementsystemen ISMS nach ISO/IEC 27001 durchzuführen.
Die IRCA steht für International Register for Certificated Auditors.
Mitgliedschaft in der Allianz für Cyber-Sicherheit
Das Ingenieurbüro Klein ist nun durch Herr Gerhard Jost in der Allianz für Cyber-Sicherheit vertreten, einer Initiative des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sie wurde im Jahr 2012 in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) gegründet.
Durch die Mitgliedschaft ist das Ingenieurbüro Klein mit allen wichtigen Akteuren im Bereich der Cyber-Sicherheit in Deutschland, nahezu 1545 teilnehmenden Institutionen, über 95 aktiven Partnern und mehr als 43 Multiplikatoren, in der Allianz vernetzt. Wir sind an der Umsetzung des Ziels, die Cyber-Sicherheit in Deutschland zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit des Standortes Deutschland gegenüber Cyber-Angriffen zu stärken, direkt beteiligt.
Zur Erreichung dieser Ziele verfolgt die Allianz für Cyber-Sicherheit Maßnahmen wie die Erstellung und Pflege eines aktuellen Lagebilds, Bereitstellung von Hintergrundinformationen und Lösungshinweisen, Intensivierung des Erfahrungsaustausches zum Thema Cyber-Sicherheit und Ausbau von IT-Sicherheitskompetenz in deutschen Organisationen.
Als Insider der Erfahrungs- und Expertenkreise zur Cyber-Sicherheit sowie durch die Teilnahme an Schulungen und zusätzlichen Informationsveranstaltungen stehen wir in diesem Prozess immer auf dem neuesten Stand und können unsere Kunden somit optimal beraten und auf ihrem Weg zu einer Verbesserung der Cyber-Sicherheit in Ihren eigenen Programmen anleiten.
VDE-Studie „Schutz- und Automatisierungstechnik in aktiven Verteilnetzen“
Die Auswirkungen der in der VDE-Studie „Aktive Verteilnetze im Kontext der Energiewende“ beschriebenen Veränderungen und Empfehlungen auf die Schutz-, Automatisierungs- und Leittechnik werden von der zu diesem Zweck gegründeten ETG/ITG-Taskforce „Schutz- und Automatisierungstechnik in aktiven Verteilnetzen“ untersucht. Die Taskforce, bestehend aus Experten der Automatisierungs-, Schutz- und Leittechnik von Herstellern, Netzbetreibern, Hochschulen und Beratungsunternehmen, sieht den Schwerpunkt der Arbeit
- in der Konkretisierung der Anforderungen für die Leittechnik, Schutztechnik und Automatisierungstechnik,
- im Verteilungsnetz (110 kV bis 0,4 kV),
- in der systematischen Darstellung von Lösungskonzepten,
- in der Erarbeitung einer interoperablen Basis für die Konkretisierung von technischen Schnittstellen und deren Standardisierung.